Im Trubel tragischer Tage
taumelte ich am Abgrund.
Wessen Faden riss mich fort
von diesem schrecklichen Ort?
Gott webt feine Fäden
von meinem Herz zu seinem.
Im Wirrwarr wegloser Wochen
wartete ich verzweifelt,
dass sich bald ein Faden spannt,
mich führt in heilendes Land.
Gott webt feine Fäden
von meinem Herz zu seinem.
Er zieht, zerrt, lenkt, lässt los
mit Händen voller Gnade.
Er liebt mich grenzenlos.
Im Flashlight jagender Jahre
japste mein Herz nach Freiheit.
Wollte mich entreißen, Herr,
doch fadenlos war ich leer.
Gott webt feine Fäden
von meinem Herz zu seinem.
Er zieht, zerrt, lenkt, lässt los
mit Händen voller Gnade.
Er liebt mich grenzenlos.
Im Alter junger Äonen
webt er noch immer sorgsam
Mensch um Mensch ins Meisterwerk.
Auf ewig bleiben wir sein.
Gottes feine Fäden
verweben Menschenleben.
Er zieht, zerrt, lenkt, lässt los
mit Händen voller Gnade.
Er liebt uns grenzenlos.