Wenn das Schlüsselwort jäh fällt,
mein Gedankentrigger bellt.
Dann schalt ich auf defcon eins.
Für kurz ist hier nichts mehr meins.
Schließ die Tür, das Haus ist leer.
Hier wohnt keiner mehr zur Wehr.
Verklemm die Fenster, nagel alles zu.
Vor Angst zerbrech ich nahezu.
Du kennst den Gedanken,
der Gewalt über mich hat.
Der Gedanke implodiert,
bin verstört, die Angst grassiert.
Kein Zufluchtsort existiert,
wenn Panik mich deplaziert.
Schließ die Tür, das Haus ist leer.
Hier wohnt keiner mehr zur Wehr.
Verklemm die Fenster, nagel alles zu.
Vor Angst zerbrech ich nahezu.
Du kennst den Gedanken,
der Gewalt über mich hat.
Wenn die Panik dann verebbt,
mich die Depression verschleppt.
Bin hoffnungslos zugeknöpft,
vom Seelenkampf schier erschöpft.
Schließ die Tür, das Haus ist leer.
Hier wohnt keiner mehr zur Wehr.
Verklemm die Fenster, nagel alles zu.
Vor Angst zerbrech ich nahezu.
Du kennst den Gedanken,
der Gewalt über mich hat.
Ich verzweifle am Gedanken,
der mein Haus zum Kerker macht.
Wer kann mich vor mir erretten?
Ist da jemand der befreit?
Du allein verstehst mein Haus,
Zimmermann aus Nazareth.
Sollst Raum in meinem Denken haben, Herr.
Dein Trost ist meine letzte Wehr.
Du kennst den Gedanken,
der Gewalt über mich hat.
Du kennst den Gedanken,
deshalb bin ich frei trotz Angst.