Flurlicht fällt durch ‘nen Spalt,
erhellt den Raum nur schwach.
Er liegt im Bett, ist wach.
Sommerzeit, ihm ist kalt.
Mutterseelenallein.
Die ander’n schlafen schon.
Er will nur die Option,
bald zu Hause zu sein.
Im Dunkeln dich frisst, was in dir ist.
Lass das Licht brennen.
Für’n wenig Zuversicht zählt jedes Quentchen Licht.
Lass dein Licht brennen.
Ich halte mich d’ran fest, wenn Schatten in mir wächst.
Lass das Licht brennen.
Damit ich weiß wohin, wenn ich in Ängsten bin.
Immer wieder sucht er
nervös die Schatten ab.
Dann klettert er herab,
zieht im Heim stumm umher.
Morgens findet man ihn
erschöpft im Aufzugsschacht.
Er hat die ganze Nacht
still um Hilfe geschrien.
Im Dunkeln dich frisst, was in dir ist.
Lass das Licht brennen.
Für’n wenig Zuversicht zählt jedes Quentchen Licht.
Lass dein Licht brennen.
Ich halte mich d’ran fest, wenn Schatten in mir wächst.
Lass das Licht brennen.
Damit ich weiß wohin, wenn ich in Ängsten bin.
Viele Stunden fahr’n sie
zum Haus der Eltern hin.
Er schläft still hinten drin.
Angst und Furcht gab es nie.
Abends am Küchentisch,
die Eltern schimpfen streng.
Er muß hoch, ihm wird eng.
Sitzt im Bett, Licht erlischt.
Im Dunkeln dich frisst, was in dir ist.
Lass das Licht brennen.
Für’n wenig Zuversicht zählt jedes Quentchen Licht.
Lass dein Licht brennen.
Ich halte mich d’ran fest, wenn Schatten in mir wächst.
Lass das Licht brennen.
Damit ich weiß wohin, wenn ich in Ängsten bin.