Ohne dich

nach Römer 15, 13

Kaufen
Ich hab’ mich nie um dich bemüht,
dachte: Ich komm’ ohne dich klar!
Erst jetzt, da meine Kraft verglüht,
sehe ich, ich bin in Gefahr.
Vergib mir Hoffnung, göttlich Kind:
Ließ dich stehen in Arroganz.
Nun, wo die Tage kürzer sind,
fehlt mir dein so fröhlicher Glanz.
Ohne dich gibt’s keinen Grund für morgen.
Ohne dich verzweifle ich an Sorgen.
Ohne dich sind Farben farblos fade.
Ohne dich ist Lachen Maskerade.
Ich frag’ mich, wie ich dich bekomm’?
Was ich tun kann, dass du mir bleibst?
Bin nicht besonders gut noch fromm,
kann nur warten jetzt, bis du kommst.
Darum will bitten ich und flehn,
umso mehr je dunkler es ist.
Auf deine Gegenwart besteh’n,
wenn Verzweiflung sich mit mir misst.
Ohne dich gibt’s keinen Grund für morgen.
Ohne dich verzweifle ich an Sorgen.
Ohne dich sind Farben farblos fade.
Ohne dich ist Lachen Maskerade.
(Doch) Mit dir kann ich atmen, lachen, tanzen.
Mit dir will ich junge Bäume pflanzen.
Mit dir warte ich auf seine Ankunft.
Mit dir staun’ ich über meine Zukunft.
Ohne dich gibt’s keinen Grund für morgen.
Ohne dich verzweifle ich an Sorgen.
Ohne dich sind Farben farblos fade.
Ohne dich ist Lachen Maskerade.
Ohne dich gibt’s keinen Grund für morgen.
Doch mit dir verwehen meine Sorgen.
Ohne dich sind Farben farblos fade.
Doch mit dir weicht jede Maskerade.
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